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Mitarbeitergewinnung · · Von Redaktion Trendzone Marketing

Stellenanzeige erstellen und schreiben: Aufbau, Beispiele und Checkliste

Meldet sich auf Ihre Stellenanzeige niemand? So erstellen Sie eine Anzeige, auf die sich passende Bewerber melden. Mit Beispiel und Checkliste.

Illustration: Stellenanzeige mit Überschrift, Checkliste und Stift

Kurz erklärt: Was macht eine gute Stellenanzeige aus?

Eine gute Stellenanzeige beantwortet in wenigen Sekunden drei Fragen: Was ist die Aufgabe, was bekomme ich dort und wie bewerbe ich mich? Sie ist klar formuliert, konkret, ehrlich und AGG-konform. Je weniger Hürden, desto mehr passende Bewerbungen.

Auf einen Blick

  • Titel: Berufsbezeichnung, Ort und Zusatz „m/w/d“.
  • Inhalt: Aufgaben, Anforderungen, Vorteile, Bewerbung.
  • Sprache: direkt, konkret, ohne Floskeln, AGG-konform.
  • Bewerbung: einfach, mobil, mit klarem nächsten Schritt.

Aufbau einer Stellenanzeige

  1. Titel mit Berufsbezeichnung, Ort und „m/w/d“
  2. Kurzer Einstieg: Wer sind wir und warum ist diese Stelle spannend?
  3. Ihre Aufgaben: drei bis sieben konkrete Punkte
  4. Ihr Profil: was Sie wirklich brauchen, getrennt in Muss und Kann
  5. Unsere Vorteile: konkret und prüfbar
  6. So bewerben Sie sich: ein klarer Schritt und eine Ansprechperson

Der Titel entscheidet

Nutzen Sie die gängige Berufsbezeichnung, damit die Stelle gefunden wird, und ergänzen Sie Ort und „m/w/d“. Vermeiden Sie interne oder kreative Titel, nach denen niemand sucht.

AGG-konform formulieren

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verlangt, Stellen so auszuschreiben, dass niemand wegen Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität benachteiligt wird. Achten Sie auf:

  • geschlechtsneutrale Bezeichnung, zum Beispiel „m/w/d“
  • keine Altersangaben wie „junges Team“ oder „Berufsanfänger unter 30“
  • keine Anforderungen wie „Muttersprachler“, wenn nur gute Deutschkenntnisse gemeint sind
  • nur Anforderungen, die für die Tätigkeit wirklich nötig sind

Hinweis: Das ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung.

Beispielstruktur: Stellenanzeige Elektriker (m/w/d)

  • Titel: Elektriker (m/w/d) in Ihrer Region, Vollzeit
  • Einstieg: Wir sind ein Elektrobetrieb mit festem Team und suchen Verstärkung.
  • Aufgaben: Installation, Wartung und Fehlersuche bei Kunden vor Ort
  • Profil: abgeschlossene Ausbildung, Führerschein, Teamfähigkeit
  • Vorteile: feste Arbeitszeiten, moderne Ausstattung, Weiterbildung
  • Bewerbung: kurzes Formular oder Anruf bei Ihrer Ansprechperson

Die häufigsten Fehler in Stellenanzeigen

Zu lange Anforderungslisten

Wer alles fordert, schreckt gute Bewerber ab. Nennen Sie nur, was wirklich nötig ist.

Leere Floskeln

„Attraktive Vergütung“ und „spannende Aufgaben“ sagen nichts. Nennen Sie konkrete Vorteile.

Komplizierte Bewerbung

Verlangen Sie nicht mehr als nötig. Ein kurzes Formular oder ein Anruf genügt oft.

Keine Information zur Stelle

Ort, Arbeitszeit und Aufgaben sollten sofort erkennbar sein.

Stellenanzeigen für Online-Werbung anpassen

Für Anzeigen in sozialen Netzwerken brauchen Sie kurze, klare Texte und ein passendes Bild. Der lange Anzeigentext gehört auf die Karriereseite, siehe Karrierewebseite erstellen. Wie wir das für jede Stelle umsetzen, erfahren Sie auf unserer Seite Mitarbeitergewinnung.

Checkliste vor der Veröffentlichung

  • Titel mit Beruf, Ort und m/w/d
  • Aufgaben konkret beschrieben
  • Anforderungen auf das Nötige beschränkt
  • Vorteile konkret und ehrlich
  • AGG-konforme Formulierung geprüft
  • Bewerbung einfach und mobil möglich
  • Ansprechperson benannt

Häufige Fragen zur Stellenanzeige

Muss „m/w/d“ in jeder Stellenanzeige stehen?

Stellen sollen geschlechtsneutral ausgeschrieben werden. „m/w/d“ ist die übliche Form, alternativ eine neutrale Bezeichnung.

Wie lang sollte eine Stellenanzeige sein?

So kurz wie möglich, so ausführlich wie nötig. Die wichtigsten Informationen gehören nach oben.

Soll ich das Gehalt nennen?

Konkrete Angaben oder Spannen erhöhen oft die Zahl der Bewerbungen. Ob und wie Sie sie nennen, entscheiden Sie nach Ihrer Situation.

Wo veröffentliche ich die Anzeige?

Auf Ihrer Karriereseite, in relevanten Stellenbörsen und als Grundlage für Online-Werbekampagnen.

Fazit

Eine gute Stellenanzeige ist klar, konkret und einfach zu beantworten. Schreiben Sie frühzeitig den Nutzen für Bewerber, achten Sie auf AGG-konforme Formulierung und machen Sie die Bewerbung leicht. So steigen Zahl und Qualität der Bewerbungen.

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